Auffallend ist das Auftreten von kantigen, häufig idiomorphen
roten Kalifeldspateinsprenglingen (bis 0,5 mm) in einer hell
ziegelfarbigen Grundmasse, wobei die Einsprenglinge dazu neigen,
kleine Ansammlungen zu bilden (alter Begriff: "kumulophyrisch").
Ein weiterer Feldspat tritt (soweit wahrnehmbar) nicht auf, dafür
ist das Gestein reichlich durchsetzt von Quarzkörnchen, sowohl
glasklaren als auch rauchigen. Der klare Quarz (bis 3 mm) ist
meist gerundet und bildet gerne Ansammlungen, der hell- bis
dunkelgraue (bis 2 mm) ist meist splitterförmig (ähnlich dem
Roten Ostsee-Quarzporphyr) und vereinzelt. Bemerkenswert ist das
fast gänzliche Fehlen mafischer Minerale, nur in der sehr
feinkörnigen Grundmasse aus Feldspat und Quarz liegen verstreut
wenige winzige dunkle Schüppchen, sie sind nur unter dem
Mikroskop auszumachen.
So entsteht der Eindruck eines sehr hellen Gesteins, noch heller
an den ausgebleichten Verwitterungsflächen. |