Schweden  -  Sedimentite  -  Basalkonglomerat

Subjotnische Konglomerate treten in Schweden in drei Gebieten auf  -  in Dalarna, am Mälaren und in Gävle, volumenmäßig  am bedeutendsten in Dalarna. Basalkonglomerate (bottenkonglomerat) bestehen aus verfestigten Verwitterungsprodukten und Flussgeröllen des proterozoischen baltischen Peneplain. Sie stellen die Basis der (unteren)Dala-Serie dar und sind deshalb von den jüngeren Digerbergs-Konglomeraten zu unterscheiden. Letztere sind an ihren Einschlüssen aus Dala-Porphyren zu erkennen.
Das Gävle-Konglomerat kann Gerölle des Strömsbro-Granits und des (älteren) Gävle-Diabas' enthalten.
 
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Basalkonglomerat Bottenkonglomerat
Dala-Basalkonglomerat
     "Basalkonglomerat des Dala-Sandsteins", Tvåråberg, W Evertsberg, Älvdalen,
leg. Stülcken 1964 Geozentrum Hannover       auf der Karte: Nr. 14
 
  2 
  Konglomerat der unteren Dala-Serie
  (Basalkonglomerat),
  Malung, sw Ortsausgang E 16
  (Richtung Norwegen),  
  Sgl. D. Pittermann 2012
  auf der Karte: Nr. 7 (7a)
 
 
aus Zandstra 1988 (s. u.) S. 269:
"...Nach Hesemann kommen unter den jüngeren, jotnischen Dala-Sandsteinen ebenfalls (in diesem Fall sedimentäre) Konglomerate und auch Tuffite vor; dieser Komplex bedeckt ca. 6000 km². Das Basiskonglomerat ist feinkörnig, arkoseartig und enthält bis 70 cm große Gerölle aus Porphyr, blutrotem Aplit, Sandstein und Quarzit. Meistens tritt in Handstücken nur eine dieser Einschlussarten auf. Das Gestein hat eine rotbraune, grauweiße oder dunkelviolette Farbe. Das Basiskonglomerat ist stark mit Chalcedon durchtränkt, vor allem in den Rissen, wo auch Flussspat, Quarz und andere Neubildungen auftreten. Die Zwischenmasse besteht aus abgerundetem Quarz, Mikroklin, verwitterten Vulkaniten, Serizit-Pseudomorphosen nach Feldspat, irgendeinem Quarzmosaik aus Chalcedon und Eisenkiesel oder Opal, unverwittertem Kalifeldspat und anderen Mineralen. Die Digerberg-Bildungen und das Basiskonglomerat werden als Geschiebe nicht immer voneinander zu unterscheiden sein..."
Zandstra J. G. 1988: Noordelijke kristallijne gidsgesteenten, E. J. Brill 1988
 
siehe auch Hesemann J. 1975: Kristalline Geschiebe der nordischen Vereisungen, GLA Nordrhein-Westfalen S. 126
"Das Grundkonglomerat..."
 
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