Schweden  -  Vulkanite  -  Sphärolithporphyre

Hesemann (1975) und Zandstra (1988) beschreiben ausführlich verschiedene Typen von "pseudosphärolitischen Porphyren" aus dem nordschwedischen Raum (Ragunda, Ångermanland, Rödö). 
Der Begriff "pseudosphärolithisch" bezieht sich darauf, dass hierbei die Strahlen der Sphärolith-Gebilde aus verschiedenen Mineralen bestehen - meist Quarz und Feldspat, beim Riebeckitporphyr zusätzlich Hornblende. Heute wird keine Unterscheidung zwischen sphärolitisch und pseudospärolitisch mehr getroffen.
 
Geschiebefunde von Steinen mit sphärolithischen Gefügen:
FO: Teufelssee, Berlin FO: Waidmannslust, Berlin FO: Steglitz, Berlin SH FO: Britz-Neukölln
     
FO: Sandesneben,      
     
   
Literatur:
Hesemann J. 1975: Kristalline Geschiebe der nordischen Vereisungen, GLA Nordrhein-Westfalen
Zandstra J. G. 1988: Noordelijke kristallijne gidsgesteenten, E. J. Brill 1988
Zandstra J. G. 1999: Platenatlas van noordelijke kristallijne gidsgesteenten, Backhuys Leiden