Oslo-Gebiet  -  Ganggestein  -  Kullait

Ergänzend zu den unter Geschiebesammlern bekannten Kullait-Vorkommen in Schweden und auf Bornholm wird von K. Obst (2001) auf Kullait-Vorkommen im Oslo-Gebiet hingewiesen. In der Nordischen Vergleichssammlung der Universität Greifswald ist ein Handstück von Cohen & Deecke aufbewahrt, das den Kullaiten zugerechnet werden kann.
 
 
Gang, Albumstien, N Drammen, leg. Cohen & Deecke 1890    auf der Karte: Nr. 26 (26a)
Sgl: Nordische Vergleichssammlung der Universität Greifswald

[Sammlungsteil von: siehe http://www.wissenschaftliche-sammlungen.uni-greifswald.de]             Etikett
       
       
"Petrographisch und geochemisch entsprechen die Kullaite trachytischen Gesteinen und können als ein hybrides Mischungsprodukt von alkalibasaltischen Mantelmagmen mit anatektischen Schmelzen der tieferen Kruste angesehen werden." (Obst 2001) Charakteristisch ist ein kleinteilig vernetztes Gefüge aus schmalen roten Feldspatleisten und chloritisierten mafischen Mineralen. Mandeln können mit Calcit oder Quarz gefüllt sein.
 
 
Literatur (zu empfehlen):
Obst, K. 2001: Kullaite und ihre Bedeutung als Leitgeschiebe, Geschiebekunde aktuell 17 (2/3): 75-84, Hamburg 2001

 
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