Finnland  -  Wiborg-Batholith  -  Pyterlit

  1 

   Pyterlit, polierte Fläche
   Typlokalität Steinbruch Pyterlahti,
   leg. Kleis 2002, Sgl. R. Hanning
   auf der Karte: Nr. 16
 
       
  2 
 
 




  Pyterlit,
 
polierte Fläche,
  (Handelsbezeichnung: Karelia red),     
  Steinbruch Landstraße 15,
  S Anjalankoski, SE-Finnland,
  Sgl. R. Hanning 1999
  auf der Karte: Nr. 13 (13b)
     
  3 
  Pyterlit
  Pyterlaks (alt für Pyterlahti
  Sgl. Universität Bremen
  auf der Karte: Nr. 16 (16a)
 
 
   4
 
   
  


 



  Viborg-Rapakvi (Pyterlit)
,
  Pyterlahti (Steinbruch),
  leg. Geol. Kommission Finnland
  BGR Berlin (alte Sammlung)
 
Etikett
  auf der Karte: Nr. 16
   
    5  

Pyterlit, beim Bauerngehöft an der Straße zwischen Tani und Kanalampi,
S Lappeenranta,  leg. K.-D. Meyer 1965, Geozentrum Hannover  
  auf der Karte: SW von Nr. 19 (19a)

 
  
     
    6
 
 






  Pyterlit,
  W Kouvola, westlich des Flusses,
  leg. G. Lüttig 1972
  Geozentrum Hannover
  auf der Karte: Nr. 28
 
 
 
 
  7   
 
 

  Pyterlit,
 
an der Straße zwischen Tani und
  Simola, S Lappeenranta
  leg. K.-D. Meyer 1965,
  Geozentrum Hannover  
  auf der Karte: Nr. 19


 
     
   
  8   
    Rapakivigranit (Pyterlit),
   Kouvola,
   leg. Wahnschaffe 1887
   BGR Berlin (alte Sammlung)
  
Etikett
   auf der Karte: SW Nr. 27 (27a)

   
   
  9   
Rapakivi, N von Inkerois (Inkeroinen) am Kyminjoki, leg. Deecke 1895,          Etikett
Sgl. Nordische Vergleichssammlung der Universität Greifswald  

[Sammlungsteil von: siehe http://www.wissenschaftliche-sammlungen.uni-greifswald.de]
      auf der Karte: Nr. 13  
   
  10 
   Rapakivi,      Etikett
  N von Inkeroinen am Kyminjoki,
  leg. Deecke 1895,         
  Sgl. Nordische Vergleichssammlung
  der Universität Greifswald  

   [Sammlungsteil von: siehe  
   http://www.wissenschaftliche-sammlungen.uni-greifswald.de]
    
   auf der Karte
: Nr. 13
   
  11   
   Rapakivi,      Etikett
  Storby, E Lovisa
 
Storby(gård) = heute Tesjoki (ca. 5 km E Loviisa),
  leg. Deecke 1895,         
  Sgl. Nordische Vergleichssammlung
  der Universität Greifswald  

   [Sammlungsteil von: siehe  
   http://www.wissenschaftliche-sammlungen.uni-greifswald.de]
   
    auf der Karte
: Nr. 7
   
  12   
 
   Rapakivi
  (Übergang zum Pyterlit)    
  am Ravijoki zwischen Frederikshamn
  (Hamina)und Pytterlaks (Pyterlahti),
  leg. Deecke 1895,         
  Sgl. Nordische Vergleichssammlung
  der Universität Greifswald  

   [Sammlungsteil von: siehe  
   http://www.wissenschaftliche-sammlungen.uni-greifswald.de]
   

    Etikett

    auf der Karte
: Nr. 15 (15a)
   
   
   
Beschreibung aus Zandstra 1988 (s. u.) S. 54-56 (beschreibt zusammenfassend baltische Pyterlite):
Pyterlit
"... Grundmasse braunrot oder rot, mittel- bis grobkörnig; große, rechteckige Tafeln und Säulen aus Kalifeldspat; Quarz kranzförmig, manchmal auch ein wenig gruppenweise geordnet; grobblättriger Biotit; gewöhnlich keine Hornblende; große Feldspäte 4 bis 6 mal so lang wie die Quarzkörner.
Ein typischer, grober, braunroter Pyterlit kommt in den Finnischen Rapakivigebieten auf dem Festland und an einigen Plätzen auf dem Ǻland-Archipel vor. Auf Grund des verteilten Vorkommens ist die Variation in Farbe und Zusammensetzung recht groß. Kennzeichnend für den Pyterlit ist der große Korngrößenunterschied zwischen Quarz und Feldspat (nach Hesemann 1975 ungefähr 1 : 6), die kranzförmige Anordnung der Quarzkörner, an der sich auch der Biotit beteiligt, die Idiomorphie des Quarzes, die rechteckige Form und geraden Begrenzungen der maximal 8 cm langen Feldspäte und schließlich das Fehlen von mikropegmatitisch verwachsenem Feldspat und Quarz.
...
Gewöhnlicher Pyterlit ist ein mittel- bis sehr grobkörniger Granit mit einer braunroten, seltener fleisch- oder gelbroten Hauptfarbe. Die großen Kalifeldspateinsprenglinge (Orthoklas oder Mikroklin) zeigen eine gerade Begrenzung. Die ebenfalls rechteckigen Plagioklas-Kristalle sind grünlich; in der Verwitterung setzt eine starke Bleichung ein, die Farbe geht in weiß über. Die Plagioklaskristalle sind kleiner als die Kalifeldspäte und außerdem stark in der Minderheit. Außer als eigenständige Exemplare kommt Plagioklas auch als schmaler, unvollständig entwickelter Mantel rund um einige Kalifeldspäte vor.
Der grauschwarze bis braungraue, idiomorphe Quarz ist gewöhnlich 2 - 5, manchmal bis 10 mm groß. Vor allem wenn die Quarzkörner groß sind, ist der Zwischenraum in den Kränzen gering oder die Körner liegen dicht aneinander. Glänzend schwarzer Biotit ist häufig. Das spärliche Vorkommen von Hornblende stellt einen der Unterschiede zum Wiborgit dar. Auch fehlen dem Pyterlit die für den Wiborgit typischen konkaven, fragmentarischen Quarzeinschlüsse in den Kalifeldspateinsprenglingen..."
Zandstra J. G. 1988: Noordelijke kristallijne gidsgesteenten, E. J. Brill 1988

 
       
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